Zwei Leben für den Handball

Dominik (29) und Manuel Schmid (24) zählen zu den erfolgreichsten Eigenbauspielern des Alpla HC Hard. Die Brüder sind im Verein groß geworden und setzen neben dem Profisport auf eine fundierte Ausbildung. Die beiden Rückraumspieler im Interview über die Vereinbarkeit von Studium und Sport, ihre persönlichen Ambitionen und geheime Rituale.

Dominik und Manuel, ihr spielt seit Jahren professionell und sehr erfolgreich Handball in Österreich und habt beide nebenbei ein Studium absolviert. Gibt es etwas das ihr beide nicht könnt?

Manuel: Hm, da muss ich nachdenken, naja Singen vielleicht – der beste Sänger bin ich nicht (lacht).

Dominik: Naja, beim Thema Studium muss ich noch nachziehen. Mein kleiner Bruder hat den Mastertitel nämlich schon in der Tasche. Ansonsten können wir eigentlich alles, ob das auch immer erfolgreich ist, mag ich bezweifeln. Wenn ich etwas nicht so gut kann, dann vielleicht Bügeln, das mache ich aber auch nicht so gerne.

Also habt ihr gar keine Schwächen?

Manuel: Wir sind beide erfolgreiche Handballer und haben nebenbei auch studiert, also haben wir ein ziemlich gutes Zeitmanagement. «Schewa» ist wirklich gut organisiert, wobei eher unsere ältere Schwester diejenige ist, die sich in der Familie um alles kümmert. Wenn Dominik eine Schwäche hat, dann wäre das ungeduldig zu sein.

Dominik: (lacht) Was für Schwächen?! Manu ist zielstrebig, hat in Schwaz in den letzten Jahren viel Muskelmasse aufgebaut und ist körperlich ziemlich auseinander gegangen, da macht er mir mittlerweile gehörig Konkurrenz. Sonst ist er eher der ruhigere Typ und könnte auf dem Spielfeld auch mal emotionaler sein und aus sich herauskommen. Da bin ich auf dem Spielfeld etwas anders, aber privat auch eher der Ruhigere.

Apropos Zeitmanagement: Wie leicht ist es Profisport und Studium unter einen Hut zu bekommen?

Dominik: Es ist wichtig, sich ein zweites Standbein neben dem Sport aufzubauen. Wir betreiben Handball in Hard sehr professionell, aber es ist definitiv machbar, zeitgleich ein Studium zu absolvieren oder halbtags zu arbeiten. Es ist eine Frage der Organisation und Absprache mit dem Trainer und Umfeld. Ich hatte nie den Druck, so schnell wie möglich fertig zu werden, weil bei mir Handball immer an erster Stelle stand. In Deutschland habe ich versucht nebenher an einer Fernuniversität zu studieren, das hat aber nicht so gut funktioniert, deshalb habe ich mich dann für ein Studium an der Universität Liechtenstein entschieden, als ich nach Vorarlberg zurückgekommen bin.

Manuel: Ich habe mich für ein Studium in Innsbruck entschieden, generell um selbstständiger zu werden und einmal weg von zuhause zu sein. Auch handballerisch hat es mir gutgetan, mit Schwaz war ich in einem Verein im Mittelfeld der Liga und habe dort auch mehr Spielanteile bekommen. Nach meinem Bachelor an der FH Vorarlberg habe ich am Management Center Innsbruck (MCI) studiert, das hat einen guten Ruf und in Vorarlberg gab es außer der FH in Dornbirn und der Universität Liechtenstein kaum gleichwertige Angebote für meine Interessen. Mir war es auch immer wichtig, ein zweites Standbein aufzubauen und mit guter Zeiteinteilung ist das kein Problem. Wobei ich schon sagen muss, dass die Freizeit natürlich darunter leidet. Ich hatte nie das klassische Studentenleben. Aber das habe ich in Kauf genommen, weil ich diesen Sport einfach liebe.

Stand bei euch Handball oder das Studium an erster Stelle?

Dominik: Bei mir stand schon mehr der Handball im Vordergrund. Wenn eine Prüfung auf ein Pflichtspiel gefallen wäre, dann hätte ich die Prüfung verschoben. Handball spielen ist mein Beruf, damit verdiene ich mein Geld.

Manuel: Ja, bei Pflichtspielen würde ich das auch so sehen. Wer einen Vertrag hat, muss diesen auch erfüllen. Aber schlussendlich ist das Studium schon sehr wichtig für die Zukunft. Auf lange Sicht gesehen, würde ich mich immer wieder für ein Studium entscheiden.

Vom Handball können nur wenige leben: Was würdet ihr einem jungen Sportler empfehlen, Studium ja oder nein?

Dominik: Ich würde jedem jungen Sportler raten, ein Studium oder eine Ausbildung nebenbei zu machen. Es gibt ein Leben nach dem Sport, Handball kann auf hohem Niveau bis maximal Ende 30 gespielt werden, danach braucht es eine fundierte Ausbildung, mit der sich viele Türe öffnen können. Auch weiß keiner, ob eine Verletzung die Profikarriere nicht früher als gewollt beendet. Die Zeit zwischen den Trainings kann gut zum Lernen genutzt werden und es ist ein auch guter Ausgleich für den Körper, wenn der Kopf regelmäßig beansprucht wird.

Auf was musstet ihr verzichten?

Manuel: Hauptsächlich auf Freizeit, die Wochenenden verbringen wir viel im Bus, da ist es schwierig, Freunde und Kollegen regelmäßig zu treffen. Die finden sich dann meist auch im eigenen Team, weil sonst nur wenig Zeit bleibt. Trotzdem stand für uns immer der Spaß im Vordergrund, das ist auch wichtig, denn wenn es keinen Spaß mehr macht, dann würde ich es sein lassen, dann wäre es mir den Aufwand nicht wert.

Was sind eure Hobbies, wenn dafür noch Zeit bleibt?

Manuel: Früher habe ich viel Tennis gespielt, das ist für mich immer noch ein guter Alternativsport, um sich in der Pause fit zu halten. Sonst bin ich im Sommer gerne mit dem Boot auf dem See unterwegs oder auch mal gern auf der Couch am chillen und Netflix schauen.

Dominik: Ja, mit meinem Account (lacht). Ich gehe gerne mit unserem Hund spazieren, unternehme was mit meiner Frau und Freunden, zum Beispiel ins Kino oder Essen gehen und im Winter gehe ich auch gerne mal in die Berge zum Skifahren.

Habt ihr eigentlich einen Lieblingsspieler oder Vorbilder?

Manuel: Mein großer Bruder natürlich (lacht). Sonst Nikola Karabatic, dem habe ich immer gerne zugeschaut, aber auch Ivano Balic hat mich immer fasziniert.

Dominik: Wenn er sagt der große Bruder, dann sage ich auch der «große» Bruder, der ist zwar nicht mit uns verwandt, heißt aber gleich – Andy Schmid. Er ist ein super Handballer, dem ich gerne zuschaue und auch schon gegen ihn gespielt habe, außerdem folge ich ihm auf Instagram (lacht).

Manuel: (lacht) Instagram ist auch ein kleines Hobby von dir, oder?

Dominik: Ja, man muss sich auf dem Laufenden halten.

Wie ist es denn mit seinem großen Bruder in einer Mannschaft zu spielen? Gibt es Konkurrenzdenken oder Streitereien?

Manuel: Wir sind vom Spielertyp her ganz anders, er kann mir viele wertvolle Tipps geben, weil er schon Erfolge mit dem Nationalteam und als Handballer des Jahres gesammelt hat. Als jüngerer Bruder kann ich sicher noch einiges von ihm lernen – vor allem im Angriff, dass ich mehr Torgefahr ausstrahle, mir zutraue mehr aus der Distanz zu werfen und mein Entscheidungsverhalten verbessere. Das Ziel ist natürlich möglichst viel Spielanteile zu bekommen, dafür muss ich im Training Vollgas geben und meine Chance nutzen. Für das stehe ich jeden Tag in der Halle.

Dominik: Als Konkurrenz sehe ich Manu nicht und auch keinen anderen in der Mannschaft. Das sind alles Mitspieler und es braucht eine gewisse Breite im Kader, denn keiner kann über eine ganze Saison lang jedes Spiel 60 Minuten durchspielen. Daher wird auch jeder seine Chance bekommen, diese gilt es dann zu nutzen.

Was sind eure sportlichen Ziele in dieser Saison? Wollt ihr erstmals gemeinsam einen Titel holen?

Manuel: Ich habe schon öfter gesagt, dass ich mit Tirol noch keinen Titel geholt habe und immer zuschauen musste, wie der große Bruder nacheinander die Pokale hochstemmt. Deshalb würde ich gerne einmal einen Titel zusammen mit meinem Bruder holen. Sonst kommt wieder ein blöder Spruch von «Schewa» in der Familien-WhatsApp-Gruppe. Mein persönliches Ziel ist es, mich weiter zu entwickeln und von Training zu Training besser zu werden.

Dominik: Natürlich werden von Hard immer Titel erwartet, aber in der momentanen Situation und nach dem Umbruch in der Mannschaft von Titeln zu reden, wäre zu früh. Nach der Verletztenmisere und mit Ausfällen erfahrener Spieler, entscheidet am Ende auch ein wenig das Glück – ob der Kader komplett ist und die Leistung auf den Punkt bringt. Unser Ziel ist, dass alle Spieler wieder fit werden und der Trainer auf den vollen Kader zurückgreifen kann. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, da wir diese Saison noch nie komplett miteinander trainieren konnten, das muss ab Jänner das Ziel sein. Damit wir in der wichtigen Phase das Maximum herausholen können. Aber auch mit der jetzigen Mannschaft spielen wir oben mit und haben bereits gute Matches gehabt. Wenn wir komplett sind, dann sind wir noch eine Spur stärker, es steckt noch viel Potential in der Mannschaft.

Die #Schmidbrothers tragen die Rückennummer 6 und 8, haben die für euch eine spezielle Bedeutung?

Manuel: Ich habe bei Schwaz immer die 5 gehabt, das hatte aber keinen bestimmten Grund. Als wir klein waren, habe ich die 6 gehabt und «Schewa» die 5. Und jetzt in Hard war die 5 schon besetzt, also habe ich die 8 genommen, ich wollte nicht so eine niedrige Nummer, damit ich nicht als erster rauslaufen muss – ich brauche nämlich immer ein bisschen länger in der Kabine (lacht).

Dominik: (lacht) Um die Haare zu richten?! Ich habe die Nummer 6 schon ewig, schon seit der Jugend. Als ich vom U20 in die Kampfmannschaft kam, war die 5 nicht mehr frei, dann habe ich die 6 genommen. Die hatte ich auch im Nationalteam und hat mir Glück gebracht. Die Wahl der Nummer hatte für mich aber auch keinen speziellen Grund. Ich bin nicht abergläubisch.

Stichwort Harder Jugendarbeit: Diese Saison sehen wir viele junge Talente auf dem Spielfeld, was macht Hard besser als andere Vereine?

Dominik: Wir zwei sind das beste Beispiel dafür, es aus der eigenen Jugend in die Kampfmannschaft zu schaffen. Manu hat das über Umwege gemacht, war studieren, hat sich in Schwaz gut entwickelt und ist jetzt aufgrund seiner guten Leistungen zurück nach Hard geholt worden. Auch das zeigt, dass es die Chance zu nutzen gilt, wenn sie sich einem bietet. Der Sprung vom U20 ins «Eins» ist ganz schwierig, dort geht es körperlich noch ein Stück härter zu. Ein Spieler muss vor allem wollen, Talent spielt eine große Rolle und ein bisschen Glück gehört auch dazu. Hard hat immer gute Jugendliche rausgebracht, das ist auch das Ziel vom Verein und der Grund wieso wir über die Jahre so erfolgreich sind. In Österreich gibt es die Legionärsbegrenzung, wo maximal zwei bis drei Legionäre eingesetzt werden dürfen, da braucht es gute Eigenbauspieler, die den Kader auffüllen. Hat ein Verein das nicht, wird es schwierig vorne mitzuspielen.

Manuel: Wir beide sind über unseren Vater zum Handball gekommen, er hat Dominik mit 10 Jahren zum Handballmatch mitgenommen. Danach wollte ich natürlich das gleiche machen wie der große Bruder und wir haben parallel zum Tennis und Fußball auch angefangen Handball zu spielen. Es braucht schon ab der U10 gute Jugendtrainer, die einem Handball von klein auf beibringen. Hard ist ganz vorne dabei, wenn es darum geht, die Kinder überhaupt für den Handballsport zu begeistern. Die Harder Trainer und der Verein leisten sehr gute Nachwuchsarbeit.

In welchem Alter seid ihr erstmals für die Kampfmannschaft auf dem Feld gestanden?

Dominik: Mit 16 Jahren, da darf das erste Mal bei den «Großen» mitgespielt werden. Am Anfang waren es nur Kurzeinsätze, aber kaum ein junger Spieler spielt gleich 30 Minuten am Stück. Die Zeit auf dem Spielfeld wird im Training erarbeitet. Zuerst mit zwei, dann drei, dann vier bis fünf Mal und irgendwann im Profibereich mit acht Mal Training pro Woche. Viele können nicht verstehen, was alles dafür aufzugeben ist, aber wir sind damit aufgewachsen und kennen es nicht anders. Der erste Anreiz eines jungen Spielers ist sicher auch, mit dem Geld zu verdienen, dass einem Spaß macht.

Manuel: Ich war relativ spät, mit 18 Jahren, das erste Mal im Kader. Neben dem Studium war Handball für mich immer ideal. Die anderen haben im Sommer einen Nebenjob gemacht und wir haben mit Handball unser Geld verdient.

Wie professionell ist die Arbeit in Österreich im Vergleich zur deutschen Bundesliga, die ja bekanntlich als die «stärkste Liga der Welt» gilt?

Dominik: Von der Professionalität, sind wir in Österreich mit Hard ganz vorne dabei. Vom Trainingsumfang stehen wir den Deutschen in nichts nach, wir trainieren genauso oft und der Verein arbeitet sehr professionell. Es geht immer noch besser, aber wir sind ein kleiner Verein, der familiär ist und das wird in Hard auch geschätzt. Die Fans kommen nicht nur wegen dem Handball, sondern ihrem Umfeld, um sich in der Halle zu treffen. Das macht den Verein aus, das gibt es in Deutschland weniger, dort ist alles größer und die Spieler nach dem Match persönlich zu treffen, ist kaum möglich.

Manuel: Die Professionalität hängt auch mit den finanziellen Voraussetzungen zusammen, in den «unteren» Vereinen verdient es sich nicht so gut, die Spieler müssen halbtags arbeiten, viele studieren Vollzeit und spielen Handball nebenbei. Bei den Topvereinen in Deutschland sind alle Spieler Vollprofis, die maximal ein Fernstudium machen, da sind andere Summen und Gehälter im Spiel. Unser Verein ist schon ein kleines Unternehmen und bei uns im Büro arbeiten mehrere Mitarbeiter, das ist aber mit Deutschland nicht vergleichbar, dort ist alles größer, natürlich auch das mediale Interesse. Aber wir sind in Österreich auf einem guten Weg. Das Medieninteresse nimmt zu, das hängt aber auch immer von den Erfolgen der Nationalmannschaft und in internationalen Bewerben ab.

Was sind eure persönlichen Karriere-Highlights?

Manuel: Bei den Titeln von Hard saß ich bisher nur auf der Bank, das ist natürlich nicht vergleichbar als wie, wenn du in der Mannschaft voll integriert bist. Bei Handball Tirol war für mich das größte Highlight, in der Liga das Halbfinale zu erreichen und nur ganz knapp gegen die Fivers mit einem Tor weniger am Finale vorbeizuschrammen. Auch die Verpflichtung in Hard und der Sprung in die Kampfmannschaft aufgrund meiner guten Leistungen in Tirol, waren für mich etwas Besonderes.

Dominik: Die vier Meistertitel mit Hard zählen sicher zu meinen absoluten Karriere-Highlights. Auch die Nationalteameinsätze und die Europameisterschaft in Kroatien waren für mich sehr speziell. Dort habe ich sehr gute Leistungen gebracht. Die gute vergangene Saison hat sich für mich dann auch mit der Auszeichnung als Handballer des Jahres in Österreich 2017/18 wiedergespiegelt. Nichtsdestotrotz wäre mir der Meistertitel lieber gewesen, den mit der Mannschaft zusammen zu feiern, ist mir wichtiger als eine persönliche Auszeichnung. Ich hoffe, dass Manu und ich noch ein paar Titel gemeinsam feiern können.

Und eure größten Niederlagen?

Dominik: Meine Rückkehr aus Deutschland würde ich zum Beispiel nicht als Rückschritt bezeichnen, diese Entscheidung habe ich bewusst getroffen. Ich hätte auch andere Angebote gehabt, aber es spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle – vor allem das Umfeld, Verletzungen und die Familie. Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte, aber die Rückkehr nach Hard habe ich nie bereut. Ich konnte bei der Alpla erste Berufserfahrung sammeln und ich spiele in einem Top-Club, mit dem wir Titel holen und auch international mitspielen können.

Bei Hard ist es fast schon üblich, jede Saison um den Meistertitel mitzuspielen. Wie geht ihr mit Druck um?

Manuel: Für mich war es eine gewisse Umstellung. In Schwaz war es schon ein Erfolg, wenn wir gegen die Top-Mannschaft ein Unentschieden geholt oder knapp gewonnen haben. In Hard merke ich, dass der Druck höher ist, wenn die eigene Leistung nicht passt. Die Verantwortlichen versuchen aber den Druck immer ein wenig wegzunehmen. Wir wissen, dass viele junge Spieler auf der Platte stehen, gerade wenn viele Routiniers verletzt sind. Wir dürfen auch Fehler machen, das gehört dazu, Hauptsache der Einsatz stimmt.

Habt ihr persönliche Rituale vor dem Spiel?

Dominik: Meistens gehen wir vor dem Spiel zu unserer Mama essen, dort gibt es immer was Gutes. Nachdem wir eingelaufen sind, sprinten alle Spieler noch einmal hin und her. Da mache ich eigentlich nie mit, ich laufe stattdessen zur Bank und nehme einen Schluck Wasser, das ist mein persönliches Ritual, wenn man es so nennen will.

Manuel: Ich habe eigentlich kein spezielles Ritual. Bei der Mama essen gehen und ein Mittagsschlaf gehört auch manchmal dazu. Kaffee und Kuchen mit der Mannschaft gibt es immer vor den Auswärtsspielen. Was ich nicht so gerne mag, ist das Abklatschen auf die Brust, da gehe ich meistens gleich weg (lacht).

Noch ein kurzer Ausblick: Plant ihr langfristig in Hard zu bleiben?

Manuel: Mein oberstes Ziel ist es, mich in Hard zu verbessern und zu einem Stammspieler zu entwickeln. Ich möchte noch mehr Spielanteile und dann schaue ich, was kommt.

Dominik: Momentan kommt für mich das Ausland nicht in Frage. Ich habe erst letztes Jahr meinen Vertrag verlängert und hätte auch andere Angebote gehabt. Ich habe mich aber bewusst für Hard entschieden, da hier mein Lebensmittelpunkt ist und ich mein Masterstudium berufsbegleitend in Liechtenstein mache. Sag niemals nie, aber ich fühle mich hier wohl und das Gesamtpaket in Hard passt einfach.

Wo seht ihr euch nach der Zeit als Spieler?

Manuel: Damit habe ich mich noch gar nicht so richtig beschäftigt. Ich wollte jetzt erstmal mein Studium fertigmachen und den Fokus voll auf Handball legen. Ich könnte mir aber sicher einen Job im Bereich meiner Studienrichtung «Strategisches Management» vorstellen.

Dominik: Nach meinem Bachelor in «Banking & Finance», mache ich gerade den Master in «Entrepreneurship». Deshalb könnte ich mir vorstellen, eines Tages selbstständig zu werden, und dass Manu dann einer meiner Mitarbeiter wird (lacht). Nein – Spaß beiseite, in ein eigenes Unternehmen muss man viel Zeit und Geld investieren, wir werden sehen, was kommt. Ganz sicher aber werde ich nach meiner Karriere Manu anfeuern, wenn er dann noch spielt.

Danke fürs Gespräch und alles Gute euch beiden!

Das gesamte Interview führte: Christina Mathis

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