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HNDBL3BEAT: Kommt der Premierenpokal an den Bodensee?

Nach der langen Nationalteam-Winterpause kehren die Roten Teufel zurück in den Spielbetrieb – und das gleich mit einem echten Highlight. Am Freitag, den 30. Januar 2026, steht das Finalevent des neuen Bewerbs MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe auf dem Programm. In der Sport Arena Wien wird erstmals der Premierentitel vergeben. Im besonderen Turniermodus kämpfen ALPLA HC Hard, HSG Holding Graz, FÖRTHOF UHK Krems und roomz JAGS Vöslau um den Pokal.

Der Weg ins Final Four

Der ALPLA HC Hard sicherte sich das Ticket für das Final Four bereits vorzeitig. Schon am ersten Spieltag setzten sie sich ab und führten die Tabelle West nach den drei Turniertagen letztendlich mit 22 Punkten an, gefolgt von Bregenz und Schwaz mit jeweils 16 Zählern.

Auch FÖRTHOF UHK Krems qualifizierte sich mit 24 Punkten souverän für das Finalevent und ließ die BT Füchse (16) sowie Linz (14) hinter sich.

Deutlich spannender verlief die Vorrunde in der Südgruppe: HSG Holding Graz löste mit 19 Punkten das Final-Four-Ticket, während die Teams aus der Lipizzanerheimat (18) und Ferlach (17) nur knapp scheiterten.

In der Ostgruppe konnte Hollabrunn nicht mithalten (5 Punkte). roomz JAGS Vöslau sicherte sich mit 25 Punkten denkbar knapp den Platz im Final Four – lediglich ein Punkt mehr als die Fivers (24).

Finalevent

Alle bisherigen Ergebnisse zählen nun nicht mehr, denn beim Finalevent wird bei Null gestartet. Die vier Vorrundensieger treten im Gruppenmodus gegeneinander an, wobei jedes Team auf zwei der drei möglichen Gegner trifft. Alle Duelle werden live auf KRONE TV übertragen. Die beiden bestplatzierten Mannschaften qualifizieren sich für das große Finale, das noch am selben Abend ausgetragen und zusätzlich im ORF Sport + zu sehen sein wird.

Der sportliche Teil des Tages beginnt um 15:30 Uhr mit dem ersten Duell der Gruppenphase zwischen den roomz JAGS Vöslau und dem ALPLA HC Hard. Um 16:35 Uhr treffen die HSG Holding Graz und FÖRTHOF UHK KREMS aufeinander. Das dritte Duell folgt um 17:30 Uhr, wenn der ALPLA HC Hard gegen die HSG Holding Graz antritt, ehe um 18:25 Uhr mit der Begegnung FÖRTHOF UHK KREMS gegen roomz JAGS Vöslau die Gruppenphase abgeschlossen wird. 

Gespielt wird im identen Modus wie in der Vorrunde: Jedes Duell besteht aus drei Abschnitten – zweimal 15 Minuten sowie einem 7-Meter-Werfen. Jeder Abschnitt startet bei 0:0 und wird separat gewertet, wodurch jedes Teilstück entscheidenden Charakter erhält. Für einen Sieg in einem Abschnitt gibt es zwei Punkte, bei einem Unentschieden werden die Punkte geteilt. Auch im 7-Meter-Werfen ist ein Remis möglich, da maximal sechs Schützen pro Team antreten dürfen. Wobei jedes Team auf zwei im zugelosten Teams trifft.

Die beiden bestplatzierten Teams qualifizieren sich für das große Finale. Nach Abschluss der Gruppenphase und der Ermittlung der beiden Finalisten fällt um 19:30 Uhr die Entscheidung um den Turniersieg. Direkt im Anschluss findet die Siegerehrung statt.

Neben dem sportlichen Geschehen dürfen sich die Fans auf ein vielseitiges Entertainment-Programm freuen, das über den gesamten Nachmittag hinweg für Stimmung sorgt. Den Abschluss bildet die offizielle Player’s Party mit DJ Flip Capella.

Stimmen vor dem Spiel

Marc-André Haunold – ALPLA HC Hard:

„Da es das erste Final Four dieses Events ist, sind wir gespannt was uns genau erwartet, auch mit Hinblick auf den Spielmodus. Wenn man als Sportler in einem Wettbewerb antritt, will man ihn immer gewinnen und genau das ist unser Ziel! Ein ganzer Tag voller Handball wird herausfordernd, aber wenn wir als Team auftreten und mit einer guten Abwehr in unser Tempospiel kommen, haben wir gute Chancen auf den Sieg! Vier tolle Mannschaften, ein Tag voller Handball, da glaub ich kommen alle Handballfans auf ihre Kosten.“

 

Hannes Jón Jónsson – Trainer, ALPLA HC Hard:

„Wir sind Sportler und wir wollen natürlich immer gewinnen, das wird nicht anders sein am Freitag, auch wenn ich den Spielmodus des Bewerbs kritisch sehe. Da treffen sich vier gute Mannschaften und die wollen sicher alle das Ding gewinnen. Entscheidend wird, wie ernsthaft die Teams das nehmen und wie viel alle bereit sind, zu riskieren, auch bezüglich Verletzungen. Ich hoffe, dass die Zuschauerzahlen beim Final Four besser sind, als bei den Vorrunden-Spielen. Vor leeren Halle zu spielen, ist einfach nicht toll und, dass sich das mit dem EM-Halbfinale überschneidet, macht es sicher nicht leichter. Ich hoffe trotzdem wirklich auf eine volle Halle und dann wollen wir den Titel holen!“

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