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HNDBL3BEAT: Hard qualifiziert sich für Finalturnier in Wien

Der ALPLA HC Hard gewinnt die Vorrunde West des MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe klar und deutlich und zieht damit ins Final Four ein. Bereits nach dem ersten Duell des letzten Vorrunden-Spieltags ist die Qualifikation fix – die Reise nach Wien am 30. Jänner 2026 ist gebucht!

Das Ziel der Roten Teufel war von Beginn an klar: das Ticket für das Finalevent im Jänner, bei dem die vier Gruppensieger um den Titel kämpfen. Mit 18 Punkten und einem komfortablen Vorsprung auf Sparkasse Schwaz Handball Tirol (10 Punkte) sowie Bregenz Handball (8 Punkte) erarbeitete sich der ALPLA HC Hard nach zwei Vorrunden-Spieltagen eine ausgezeichnete Ausgangsposition. Am heutigen Samstagabend, dem 20. Dezember 2025, war das Final-Four-Ticket bereits nach dem zweiten Abschnitt im ersten Duell auf Tiroler Boden gesichert. Nach allen drei Vorrunden-Spieltagen steht Hard mit 22 Punkten klar an der Spitze der Gruppe, gefolgt von Schwaz und Bregenz mit jeweils 16 Punkten.

 

Schwaz vs. Hard

Den ersten Abschnitt verschlafen die Harder regelrecht. Nach drei Minuten führen die Gastgeber mit 3:1, in der zehnten Minute sogar mit 8:3. Headcoach Hannes Jón Jónsson reagiert, bringt frische Kräfte – die zweite Garde verkürzt zwar noch auf 11:7, doch Zählbares springt für die Vorarlberger nicht heraus.

Im zweiten Abschnitt dreht sich das Bild komplett. Was den Hardern zuvor passiert ist, widerfährt nun den Schwazern – allerdings mit deutlich weniger Toren. Nach fünf Minuten steht es 2:2, danach treffen ausschließlich die Männer in Rot. Die Gastgeber bleiben ohne Torerfolg, Hard entscheidet den Abschnitt klar mit 6:2 für sich.

Vom 7-Meter-Strich tun sich beide Teams schwer. Jeweils nur ein Treffer aus drei Versuchen bedeutet weitere drei Schützen pro Team. Am Ende behalten die Harder mit 4:3 die Oberhand und lösen mit den vier aus sechs Zählern im ersten Duell bereits vorzeitig das Ticket für das Final Four.

Ergebnisse: 11:7 | 2:6 | 3:4

Punkte Schwaz: 2 | Punkte Hard: 4

 

Hard vs. Bregenz

Im kleinen Ländle-Derby geht es von Beginn an tempointensiv zur Sache – obwohl es für Hard sportlich bereits um nichts mehr geht. Berkant Cirit eröffnet mit einem Doppelpack zum 2:0, Fritsch und Tokic legen nach, ehe Robin Lürzer mit Treffer fünf und sechs auf 6:3 stellt (5.). Die Festspielstädter finden dann besser ins Spiel und gleichen auf 6:6 aus. Der Abschnitt bleibt offen, doch Bregenz verwertet seine Chancen konsequenter und setzt sich mit 13:11 durch.

Auch im zweiten Abschnitt setzt Jónsson erneut auf seine jungen Spieler. Die ausgeglichenen 15 Minuten enden abermals mit einer knappen 8:10-Niederlage für Hard.

Wie schon im ersten Duell fällt auch im 7-Meter-Werfen jeweils nur ein Treffer nach drei Versuchen. In der Verlängerung zeigt die Anzeigetafel schließlich ein 3:4.

Ergebnisse: 11:13 | 8:10 | 3:4

Punkte Hard: 0 | Punkte Bregenz: 6

 

Modus

Am MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe nehmen die zwölf Klubs der HLA MEISTERLIGA teil. Die Vorrunde wird in vier Gruppen zu je drei Teams an drei Vorrunden-Spieltagen ausgetragen. Dabei veranstaltet jedes Team ein Heim-Event mit den beiden anderen Teams als Gäste-Teams. Jeder Vorrundenspieltag umfasst drei Duelle, wobei jedes Duell aus zwei Handball-Abschnitten à 15 Minuten sowie einem 7-Meter-Werfen besteht. Jeder Abschnitt beginnt bei 0:0 und wird separat gewertet – so bleibt jedes Teilstück des Duells entscheidend. Für einen Sieg des jeweiligen Abschnitts erhält das Team zwei Punkte, bei einem Unentschieden werden die Punkte aufgeteilt. Auch im 7-Meter-Werfen ist ein Unentschieden möglich, weil maximal sechs Schützen pro Team antreten dürfen. Steht es nach 3 Schützen unentschieden, folgen einmalig 3 weitere Schützen pro Team. Die vier Gruppensieger qualifizieren sich für das große Finalturnier am 30. Jänner 2026 in Wien. 

 

Zu den Ergebnissen und der Torstatistik geht's HIER.

 

Stimme zum Vorrunden-Spieltag

Hannes Jón Jónsson – Trainer ALPLA HC Hard:

„Heute war bereits nach dem zweiten Abschnitt im ersten Duell klar, dass wir nach Wien fahren werden. Wir haben drei von vier Spiel-Abschnitten mit jungen Spielern durchgezogen, damit diese viel Erfahrung sammeln können und sie haben das auch echt gut gemacht. Teils auch wirklich sehr junge Spieler bzw. welche, die während der Saison nicht viel zum Spielen kommen, wie Piringer, Mosblech, Mäser usw. Jetzt sind wir im Final Four und wir hoffen sehr, dass der Modus mehr einem üblichen Handballspiel ähnelt, denn wie man heute gesehen hat, kann schon frühzeitig die ganze Spannung raus sein. Dennoch geht es um einen Titel und den wollen wir natürlich holen. Jetzt freuen wir uns aber erstmal auf Weihnachten und die paar Tage Pause, in denen die Mannschaft sich erholen kann, bevor es wieder voll losgeht.“

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