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HNDBL3BEAT: Hard bleibt mit Vorsprung an der Tabellenspitze

Der ALPLA HC Hard erspielt sich beim zweiten Vorrunden-Spieltag des „MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe“ heute acht Punkte und führt damit weiterhin souverän die Tabelle der Gruppe West an.

Am Spieltag standen drei Duelle mit jeweils drei Abschnitten auf dem Programm, in denen die Teams für einen Sieg zwei Punkte und für ein Unentschieden einen Punkt erhalten. Gegen Bregenz Handball und Sparkasse Schwaz Handball Tirol sichern sich die Roten Teufel jeweils vier Punkte. Das direkte Duell zwischen den beiden anderen Teams entscheidet Schwaz mit 4:2 Punkten für sich. In der Tabelle liegt Hard damit mit 18 Punkten klar auf Platz eins, gefolgt von den Tirolern mit zehn und den Vorarlberger Nachbarn aus Bregenz mit acht Zählern.

 

Schwaz vs. Hard

Das zweite Duell des Abends – für Hard das erste – beginnt mit einem sehenswerten Heber-Tor von Tokic. Es folgen ein Konter-Flieger-Tor durch Sager, eine Parade von Keeper Doknic sowie Treffer Nummer drei durch Fritsch. In den ersten fünf Minuten kann sich von den Tirolern noch kein einziger Spieler in die Torschützenliste eintragen. Mit ihrer offensiven 5:1-Deckung stören sie zwar den Spielfluss der Vorarlberger, stoppen können sie ihn jedoch nicht – Fritsch stellt in der 12. Minute auf 3:8. Eine starke Abwehrleistung der Roten Teufel kontrolliert den ersten Abschnitt und sorgt für einen 5:9-Endstand.

Auch Abschnitt zwei beginnt mit Vorteilen für Hard. Gurskis übernimmt im Tor und hält den Kasten souverän sauber. Aufgrund von Abspracheproblemen und einem deutlich ruhigeren Angriffsspiel können die Harder ihre Führung jedoch nicht weiter ausbauen. Schwaz gleicht in der siebten Minute auf 2:2 aus. Das Tempo zieht in der Folge wieder an, die Partie bleibt ausgeglichen – eine Minute vor Schluss steht es 6:6. Zehn Sekunden vor Ende trifft Hild zum 6:7, im Gegenzug erhält Schwaz noch einen Siebenmeter, doch der Ball findet den Weg ins Tor nicht und so streichen die Männer in Rot die nächsten beiden Punkte ein.

Im abschließenden Siebenmeter-Abschnitt treffen die Schwazer dreimal. Auf Seiten der Harder sind Fritsch und Sgonc erfolgreich, der Trickwurf von Tokic misslingt – somit gehen diese beiden Punkte an Schwaz.

 

Ergebnisse: 5:9 | 6:7 | 3:2

Punkte Schwaz: 2 | Punkte Hard: 4

 

Hard vs. Bregenz

Danach drehen die Bregenzer auf und feiern einen 3:0-Lauf, den Fritsch nach vier Minuten zum 2:3 stoppen kann. Die Männer in Gelb erhöhen das Tempo deutlich, zwingen Hard zu Fehlern und stellen in Minute sechs – auch mit Unterstützung von Torhüter Bergmayer – auf 3:6. Babic trägt sich anschließend zweimal in Folge in die Torschützenliste ein, ehe Fritsch mit dem Treffer zum 6:6 (10.) für den Ausgleich im Ländle-Derby sorgt. Die Gastgeber legen nochmals vor, Fritsch gleicht mit einem Doppelpack jedoch erneut aus – 8:8 lautet der Endstand des ersten Abschnitts.

Nach knapp drei Minuten im zweiten Abschnitt liegen die Roten Teufel mit 0:2 zurück, drehen das Spiel anschließend jedoch eindrucksvoll: Ein 5:0-Lauf bringt eine 5:2-Führung. Durch ungenutzte Torchancen kommen die Bregenzer zwei Minuten vor Schluss nochmals auf 9:8 heran. Erneut ist es Fritsch, der mit seinem Treffer für mehr Abstand sorgt. Gurskis begeistert zudem mit einer spektakulären Doppelparade. Cirit verwandelt den letzten Ball – trotz Gesichtstreffers – zum 11:8-Endstand.

Gurskis eröffnet das anschließende Siebenmeter-Werfen mit einer Parade. Für Bregenz trifft lediglich Ulmer, für Hard ist Fritsch erfolgreich – nach insgesamt sechs Versuchen steht es 1:1. In der zweiten Runde erhalten beide Teams nochmals drei Chancen: Dumcius und Drajewski treffen für Bregenz, Haunold und Sager für Hard. Mit dem 3:3 endet das Duell mit einer Punkteteilung.

 

Ergebnisse: 8:8 | 11:8 | 3:3

Punkte Hard: 4 | Punkte Bregenz: 2

 

Zu den Spielberichten und den Torstatistiken geht es HIER.

 

Stimme zum Vorrunden-Spieltag

Lukas Gurskis – ALPLA HC Hard:

„Das Wochenende kann ich positiv bewerten – wir haben 8 von 12 möglichen Punkten geholt. Heute haben wir insgesamt gut und kämpferisch gespielt. Sowohl die Stammspieler als auch die jungen Spieler, die nach Einwechslungen aufs Feld kamen, haben sehr souverän agiert. Jetzt müssen wir uns auf das nächste Wochenende in Tirol vorbereiten und wollen dann mit dem Finalfour-Ticket und einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“

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