Hard und Fritsch – die Erfolgsgeschichte geht weiter
Der 1,97 Meter große Rückraumspieler ist ein echtes Eigengewächs des Vereins. Seit seinen ersten Handballschritten hat Fritsch den gesamten sportlichen Weg beim ALPLA HC Hard durchlaufen – vom Nachwuchsspieler bis hin zum festen Bestandteil der Kampfmannschaft. Bereits in jungen Jahren überzeugte er in den Nachwuchsteams mit großem Talent und außergewöhnlichem Ehrgeiz. Schritt für Schritt entwickelte er sich zu einem wichtigen Leistungsträger der Profimannschaft. Heute zählt der 20-Jährige sowohl im Angriff als auch in der Defensive zu den zentralen Figuren im Spiel der Roten Teufel.
Trotz mehrerer Angebote hat sich Lukas Fritsch entschieden, die Unterschrift auf die Blätter des HC Hards zu setzen: „Wenn ich ehrlich bin, war es keine einfache Entscheidung, aber alle Verantwortlichen und ich sind uns sicher, dass es die richtige ist. Ausschlaggebend für mich jedoch war: Ich bin hier groß geworden, ich habe alle meine Erfolge – wie beispielsweise die erste Nationalteam-Einberufung, den Supercup-Titel, den HNDBL3BEAT-Cup und noch vieles mehr – hier feiern dürfen. Das möchte ich noch weiter ausleben und mich noch weiter entwickeln, bevor ich dann vielleicht den nächsten Schritt in Richtung Ausland machen kann. Außerdem möchte ich noch so viele Titel wie möglich mit den Fans der roten Teufel feiern.“
Klare Ziele mit Hard und der Blick Richtung Nationalteam
Lukas hat große Ziele und macht daraus auch kein Geheimnis: „Das Ziel für die nächste Saison ist klar: wieder ganz vorne angreifen. Wir wollen alles gewinnen, was es zu gewinnen gibt und wir bzw. ich werden alles dafür tun. Aber jetzt gilt mein Fokus erstmal dieser Saison. Einen Titel haben wir bereits und in den anderen beiden Bewerben sind wir noch voll dabei und wir werden alles dafür geben, diese zu gewinnen, vor allem natürlich den Meistertitel will ich holen.“ Der erst 2006 geborene Rückraumspieler zählt bereits zu den spannendsten Talenten des österreichischen Handballs. Beim Lehrgang des Jugendnationalteams im März 2026 wird er allerdings fehlen – ein besonderer Grund dafür: Teamchef des A-Nationalteams Iker Romero hat ihn in seinen Kader einberufen.
Heimo Lindner, Geschäftsführer des Vereins, äußert sich voller Freude: „Die Vertragsverlängerung mit Lukas ist für uns ein ganz klares Bekenntnis zur Zukunft und zum Harder Weg. Trotz einiger Angebote aus dem In- und Ausland hat sich Lukas bewusst für den Verbleib beim ALPLA HC Hard entschieden. Er ist eines der größten Talente Österreichs, bereits ein zentraler Leistungsträger und als Kapitän eine wichtige Führungspersönlichkeit für unser Team. Wir sind überzeugt, dass Lukas auf nationaler und internationaler Ebene sowie perspektivisch im Nationalteam eine tragende Rolle übernehmen wird. Wir freuen uns sehr, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“
Vom Jungteufel zum Roten Teufel
Vor allem in der aktuellen Saison hat Fritsch zunehmend Verantwortung übernommen. Gemeinsam mit Ante Tokic trägt er die Kapitänsrolle und entwickelte sich sowohl auf dem Spielfeld als auch abseits davon zu einer wichtigen Persönlichkeit innerhalb der Mannschaft: „Zuerst muss ich sagen, dass ich sehr sehr sehr dankbar für diese Rolle bin. Ich habe natürlich immer noch sehr viel zu lernen. Ante hilft mir sehr gut dabei und ich glaube und hoffe, dass ich in der nächsten Saison nicht nur auf der Platte sondern auch abseits vom Spielfeld ein Leader sein kann. Ich will der Mannschaft und dem Verein helfen, das maximale aus uns allen rauszuholen und so viele Siege und Titel wie möglich zu feiern.“
Auch der sportliche Leiter Thomas Huemer betont die Bedeutung dieser Vertragsverlängerung: „Lukas ist für uns ein sehr wichtiger Baustein für die weitere Zukunft. Er verkörpert enorm viel Leidenschaft und Wille und wir freuen uns ganz besonders, ihn auf seinem weiteren Weg begleiten zu dürfen. Er hat seine Chance, sich im linken Rückraum sowie defensiv im Deckungszentrum zu zeigen, hervorragend genutzt und sein Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Damit hat er auch seine Position im Team als Jungkapitän mehr als untermauert. Seine Entscheidung freut mich sehr und mein besonderer Dank gilt auch seiner Familie für die wichtigen Impulse und zielführenden Gespräche. Lukas hat es geschafft, seine Ausbildung neben dem Handball erfolgreich zu absolvieren und sich nun verdient den Fokus auf den Handball zu legen, damit der Rohdiamant weiter geschliffen werden kann.“
Abschließend richtet Fritsch noch dankbare Worte an Verein und Familie: „Ich möchte auch diese Chance nutzen um mich bei allen Verantwortlichen zu bedanken. Ohne den Trainerstab, ohne das ganze Personal im Büro, ohne die Vereinsleitung, ohne die Medizinabteilung und vor Allem ohne meine Familie wäre das alles nicht möglich gewesen. Ihr habt mir alle geholfen meinen Traum vom Leistungssportler zu verwirklich und dafür werde ich immer dankbar sein!“
Mit Lukas Fritsch bleibt ein Schlüsselspieler und Identifikationsfigur beim ALPLA HC Hard und damit ein wichtiger Baustein für die nächsten Kapitel der roten Erfolgsgeschichte.