2026-09-23_Hard_Vöslau_Sieg_c_Fabian_Enzensperger

Hard knackt den amtierenden Meister!

Da sind die ersten Punkte! Der ALPLA HC Hard bezwingt in Runde drei der MEHRLEBEN HLA MEISTERLIGA powered by Finanzfuchsgruppe den amtierenden Meister roomz JAGS Vöslau. Die Roten Teufel haben die Partie über weite Strecken in der Hand und feiern am Ende einen überzeugenden 34:27-Heimsieg (17:16). Damit bleiben zwei lang ersehnte und wichtige Punkte in der Teufelsarena!

Der Harder Mann zwischen den Pfosten, Eleftherios Papazoglou, setzt gleich zu Beginn mit einer Siebenmeterparade ein erstes Zeichen. Mit ihrer offensiven Deckung zwingen die Vorarlberger ihre Gäste zu Fehlern, fangen bereits in den ersten Minuten zwei Bälle ab und verwandeln diese in Tore. Aus einem 2:2 in der fünften Minute wird rasch ein 4:2 (7.). Vor allem Kreisläufer Mendonca, der den Hardern in der Vergangenheit häufig Probleme bereitete, haben die Männer in Rot gut im Griff. Die Vöslauer Deckung weist hingegen Lücken auf, die sich die Harder Angriff für Angriff erarbeiten. In der zwölften Minute verwandelt Nico Sager einen Siebenmeter souverän zum 6:3. Als Marc-André Haunold mit einem Doppelpack auf 8:4 (16.) stellt, reagieren die Gäste mit einem Timeout.

Vöslau findet zunehmend besser ins Spiel, ehe Dejan Babic die Teufelsarena mit einem sehenswerten Treffer in Rückenlage zum Jubeln bringt (9:5; 17.). Nach rund 20 Minuten führen die Hausherren weiterhin mit vier Toren (11:7). Doch die JAGS kämpfen sich zurück. Was Hard zwischen der sechsten und zwölften Minute mit einem 4:1-Lauf gelungen war, schaffen die Gäste zwischen Minute 22 und 25. Bachmann gleicht zum 14:14 aus, eineinhalb Minuten vor der Pause geht Vöslau sogar kurzzeitig in Führung. Haunold und Hild haben jedoch die passende Antwort parat und sorgen dafür, dass die Roten Teufel mit einer 17:16-Führung in die Kabine gehen.

 

Nach Wiederanpfiff bleibt das Tempo hoch, beide Mannschaften begegnen sich zunächst auf Augenhöhe. Beim Stand von 20:20 gelingt es den Hardern erneut, den amtierenden Meister aus dem Konzept zu bringen. Vier schnelle Treffer sorgen nach 40 Minuten für eine 24:20-Führung. Mit dem Treffer zum 26:22 erzielt Haunold bereits sein sechstes Tor des Abends – und das nach einer langen Verletzungspause. Kurz darauf baut Ante Tokic den Vorsprung auf fünf Treffer aus – knapp zwölf Minuten vor dem Ende.

Vöslau reagiert in den letzten zehn Minuten mit einer deutlich offensiveren Deckung und zwingt die Balomenos-Équipe damit zu Fehlern. Die Gäste kommen noch einmal auf drei Tore heran (28:25; 54.). Doch in der entscheidenden Phase behalten die Roten Teufel die besseren Nerven und spielen vorne sowie hinten konsequent ihr Spiel. Trotz unangenehmer Manndeckung sorgen Tokic, Haunold und Sager in den Schlussminuten für sechs weitere Harder Treffer, während den Gästen nur noch drei Tore gelingen.

Dann ist es geschafft: Der ALPLA HC Hard schlägt den amtierenden Meister und Supercupsieger vor heimischem Publikum mit 34:27 und holt die ersten beiden Punkte der Saison! Nach einem schwierigen Saisonstart und einigen Verletzten setzen die Roten Teufel damit in der Teufelsarena ein kräftiges Ausrufezeichen.

Zum Spielbericht und den Statistiken geht's HIER.

Stimmen zum Spiel

Marc-André Haunold – ALPLA HC Hard:

„Das waren wichtige 60 Minuten für uns. Das ganze Team hat gekämpft vom Anfang bis zum Ende, wir haben einfach alles auf der Platte gelassen. Wir wussten, wir stehen mit dem Rücken zur Wand und haben einfach Extra-Kräfte nochmal herausgeholt. Super Abwehr mit gutem Goalie und auch vorne konzentriert gespielt, auch in der wichtigen Phase den Kopf behalten. Somit haben wir einen verdienten Sieg eingefahren und auch ein bisschen ein Ausrufezeichen gesetzt, den Meister so hoch zu schlagen. Hut ab vor der Mannschaft! Jetzt müssen wir am Samstag genauso weitermachen und können hoffentlich noch einen Sieg drauflegen.“

 

Roger Giner Duran – roomz JAGS Vöslau:

„Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird, nach einer achtstündigen Hinfahrt. Wir haben uns die ganze Woche auf das Spiel vorbereitet, aber hatten dann ein paar schlechte Würfe und haben viele Bälle verloren. Am Ende der zweiten Halbzeit haben wir dann gesehen, dass wir es nicht mehr schaffen aufzuholen.“

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