Härtetest in Kärnten: Hard beim Tabellenführer
Was viele vor Saisonbeginn kaum für möglich gehalten hätten, ist mittlerweile Realität: Ferlach zählt zu den positiven Überraschungen der Spielzeit 2025/26. Nach dem Kampf um den Klassenerhalt in der vergangenen Saison führen die Kärntner aktuell die Tabelle an. Mit acht Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen stehen sie bei 17 Punkten aus zwölf Spielen. Dahinter lauern Linz und die Lipizzanerheimat mit je 15 Zählern, Hard folgt mit 14 Punkten auf Rang vier.
Dass die Liga diese Saison knapper ist denn je, ist keine Neuigkeit, auch nicht, dass die Ferlacher keine angenehmen Gegner sind und vor allem die Harder ihre Schwierigkeiten mit ihnen haben. Doch der Wille, in der Tabelle nach oben zu klettern und vor allem, die offene Rechnung mit den Kärtnern zu begleichen, ist groß. Im September wurden die Vorarlberger vor heimischem Publikum klar und deutlich besiegt – eine tiefe Wunde.
Die Mannschaft ist nach einer zweimonatigen Ligapause wieder voller Energie zurück, hat mit einem Heimsieg in die Rückrunde gestartet und will am Wochenende „all in“ gehen. Der klare Plan: mutig auftreten, den eigenen Spirit auf die Platte bringen und alles investieren, um Zählbares mitzunehmen.
Stimmen vor dem Spiel
Nico Sager – ALPLA HC Hard:
„Am Samstag geht es zum Tabellenführer und wir sind hochmotiviert für das Spiel in Ferlach. Persönlich freue ich mich sehr „zuhause“ zu spielen, aber ich kann mir vorstellen, dass es sehr unangenehm ist, dort als Gegner aufzulaufen – vor allem, weil sie eine sehr gute Saison spielen. Wir haben jedoch noch eine Rechnung mit ihnen offen und diese wollen wir nun begleichen. Es wird bestimmt eine spannende Partie und wir werden alles dafür geben, die zwei Punkte mit ins Ländle nehmen zu können.“
Tumi Rúnarsson – ALPLA HC Hard:
„Am Samstag erwartet uns ein schwieriges Spiel. Auswärts gegen Ferlach war und ist immer schwierig. Die haben diese Saison sehr gut gespielt und führen die Tabelle an. Wenn man gegen den Tabellenführer spielt, ist der Ehrgeiz nochmal größer. Die letzten 15 Minuten in unserem letzten Spiel gegen Hollabrunn haben wir sehr gut gekämpft und diesen Spirit wollen wir in dieses Auswärtsspiel mitnehmen. Wir wollen gewinnen und die zwei Punkte mit ins Ländle nehmen.“