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ALPLA Sommercup Tag 2: Kiel holt erneut den Pokal

Der ALPLA Sommercup 2026 ist entschieden: Im Spiel um Platz drei muss sich Gastgeber ALPLA HC Hard dem deutschen Bundesligisten TBV Lemgo Lippe mit 19:39 geschlagen geben. Im großen Finale setzt sich der THW Kiel mit 36:26 gegen den HC Kriens-Luzern durch und krönt sich damit zum Sieger des hochkarätig besetzten Vorbereitungsturniers in der Teufelsarena.

ALPLA HC Hard – TBV Lemgo Lippe

Das Spiel um Platz drei beginnt mit einer beeindruckenden Torhüter-Show. Ex-Hard-Keeper Möstl glänzt gleich zu Beginn mit zwei starken Paraden, doch auch Gurskis steht ihm in nichts nach und hält den Harder Kasten zunächst sauber. Erst nach dreieinhalb Minuten gelingt dem Lemgoer Versteijnen der erste Treffer der Partie. Wie bereits im gestrigen Spiel erzielt auch diesmal Neuzugang Domino das erste Tor für Hard. Gurskis präsentiert sich weiterhin in hervorragender Form und verhindert mit mehreren starken Paraden einen noch größeren Rückstand. Der deutsche Bundesligist zeigt sich im Vergleich zum Halbfinale am Vortag deutlich verbessert und setzt sich bis zur 14. Minute auf 6:3 ab. Zwar können die Roten Teufel das hohe Niveau des Fünftplatzierten der vergangenen Bundesligasaison nicht über die gesamte erste Hälfte mitgehen und liegen zur Pause mit 9:19 zurück, dennoch ist der Kampfgeist der Mannschaft jederzeit spürbar. Mit großem Einsatz und sehenswert herausgespielten Treffern begeistert das Team die Zuschauenden immer wieder.

Den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielt Ante Tokic mit einem sehenswerten Dreher. Die Gäste finden jedoch rasch wieder zu ihrem Spiel und bauen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. In der 40. Minute verwandelt Zehnder einen Siebenmeter zum 26:12. Lemgo begeistert in weiterer Folge mit spektakulären Flieger-Toren und konsequent ausgespielten Gegenstößen. Im Laufe der Partie erhält die gesamte Harder Bank ihre Chance auf dem Spielfeld, wobei einige junge Zukunftshoffnungen sogar reichlich Spielzeit sammeln dürfen. Am Ende müssen sich die Roten Teufel dem deutschen Bundesligisten deutlich mit 19:39 geschlagen geben.

HC Kriens-Luzern – THW Kiel

Spannender könnte ein Finale kaum beginnen. Was die beiden Teams und ihre Spieler an diesem Abend auf den Boden der Teufelsarena zaubern, ist Handball auf höchstem Niveau. Von Angriff zu Angriff werden die Tore spektakulärer, die Paraden stärker und die Spielzüge dynamischer und schneller. Ein echtes Handball-Spektakel für die Fans in der rappelvollen Teufelsarena.

Beim Stand von 9:10 in der 18. Minute nimmt Luzern das erste Timeout der Partie. Anschließend gelingt den Norddeutschen ein kleiner Lauf: Mit mehreren schnellen Treffern in Folge setzt sich Kiel in der 21. Minute erstmals auf drei Tore ab (11:14). Die Intensität bleibt hoch, die Partie umkämpft – nach einer hitzigen und hochklassigen ersten Halbzeit geht es mit einer 20:17-Führung für den THW Kiel in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel gelingt es den Kielern zunehmend, sich ein Polster zu erarbeiten. Ein starker Lauf des Rekordmeisters sorgt dafür, dass der Vorsprung nach 48 gespielten Minuten bereits sechs Treffer beträgt (24:30). Einen wesentlichen Anteil daran hat auch Wolff, der zwischen den Pfosten einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellt und den Luzernern das Toreschießen alles andere als leicht macht. Für einen der spektakulärsten Momente des Abends sorgt schließlich Skipagotu: Mit einer artistischen Seitwärtsdrehung und letztlich in Rückenlage erzielt er den Treffer zum 25:32 und bringt die Sporthalle am See damit endgültig zum Beben. Nach 60 hochklassigen und unterhaltsamen Minuten steht der Sieger fest: Der THW Kiel setzt sich mit klar 36:26 durch und krönt sich verdient zum Sieger des ALPLA Sommercups 2026!

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