Dominik Schmid

Kapitän Dominik Schmid im Interview

Im heutigen Interview spricht unser Kapitän Dominik Schmid zur aktuellen Situation.

Das Wichtigste vorab: Wie geht es dir und deiner Familie?

Mir und meiner Frau geht es sehr gut und wir sind beide gesund. Danke. Wir sind ja gerade umgezogen ins neue Haus nach Schwarzach und da lässt es sich gut aushalten. Vor allem unser Hund Carlos genießt die Zeit auf der Terrasse und im Garten. Mit den Eltern und der Familie tauschen wir uns über Whatsapp oder Skype aus.

Was bedeutet es für einen Mannschaftssportler, wenn er auf einmal alleine trainieren muss?

Wir kennen die Einzeltrainings ja aus der freien Zeit in der Sommerpause – da müssen wir uns auch individuell fit halten. Daher geht es momentan noch gut. Aber es ist schon mühsam und macht deutlich weniger Spaß, wie mit den Jungs in der Halle zu stehen. Außerdem ist nicht absehbar, wie lange wir noch allein trainieren müssen. Und natürlich haben wir zuhause nicht die Möglichkeiten wie beispielsweise in einem Fitnessstudio. Aber wenn man etwas kreativ ist, kann man sich auch zuhause fit halten. Wir haben von unserem Trainerteam einen Plan bekommen der Laufen und Kraftübungen beinhaltet sodass wir fit bleiben.

Wie sieht dein Alltag neben den Trainingseinheiten aus? Du hast vorhin gerade erzählt, dass ihr in das neue Haus eingezogen seid.

Ja, genau. Zum Glück sind wir noch rechtzeitig umgezogen, da wir hier deutlich mehr Platz haben und unser Hund Carlos einen Garten hat, dort verbringt er die meiste Zeit. Wir haben die Zeit genutzt, um alles gründlich zu putzen und die Sachen zu verstauen. Die Einweihungsparty muss jedoch leider noch auf sich warten lassen.

Ich muss momentan auch noch meine Masterarbeit für die Uni schreiben, wo ich nun reichlich Zeit habe. Sonst versuche ich viel zu Kochen, und den Haushalt zu machen während meine Frau im Homeoffice sitzt und arbeitet.

Apropos Haus: konnten alle Handwerker ihre Arbeit beenden?

Ja, im Innenbereich ist alles soweit fertig. Natürlich gibt es noch ein paar Einrichtungsideen, aber dies wird in den nächsten Tagen (vorwiegend von meiner Frau) umgesetzt. Lediglich die Außengestaltung ist nun etwas nach hinten gerutscht, aber damit haben wir kein Problem.

Was sagst du zum Aus in der Liga?

Nachdem bereits einige andere Ligen die Saison beendet haben, habe ich mir durch die aktuelle Situation dies schon irgendwie erwartet. Nun ist es leider die traurige Gewissheit. Aber in Anbetracht der Corona Krise vermutlich die einzig richtige Option. Gerade für Spieler, die den Verein verlassen oder ihre Karriere beenden, oder auch unseren scheidenden Trainer hätte ich mir natürlich einen gebührenden Abschied auf dem Feld gewünscht. Zudem bedeutet dies für uns eine lange Zeit ohne Handball und viele individuelle Einheiten, was bestimmt sehr mühsam wird für uns Mannschaftssportler. Jedoch müssen wir uns fit halten und an die nächste Saison denken, die kommen wird. Auch für unseren Verein ist diese Situation natürlich sehr schwierig, da Einnahmen wegfallen. Aber wir werden als Verein & Mannschaft zusammenhalten und den Blick nach vorne richten. In diesem Sinne #StayHome #StayFit #mirsindhchard

Abschließende Frage: du bist ja erst nach deiner Verletzung zurückgekommen. Für dich ist es umso wichtiger fit zu bleiben. Wie sieht dein Trainingsalltag aus?

Neben dem Lauf- und Kraftprogramm versuche ich die Zeit für Regeneration zu nutzen. Das heißt, ich benütze die Blackroll häufig und mache noch individuelle Übungen für meine Problemzonen. Generell kann der Körper aber deutlich besser regenerieren, da wir Zuhause nie so eine Belastung haben wie in der Halle. Eines ist sicher: nach so einer langen Zeit ohne die Halle, den Handball und die Jungs haben wir alle noch mehr Hunger wieder vorne anzugreifen.

Vielen Dank für das Interview!

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Gerald Zeiner