Dominik Schmid

Infos zur Corona-Pandemie

Stand 1. April 2020, 13 Uhr

+++ ÖHB BRICHT MEISTERSCHAFT 2019/20 AB +++

Bedauernswerter Weise muss der Österreichische Handballbund (ÖHB) aufgrund der Coronavirus-Pandemie und den damit verbundenen massiven Einschränkungen in das „tägliche Leben“ und den Sport die Entscheidung treffen, die ÖHB-Bewerbe des Spieljahres 2019/20 per sofort abzubrechen. 

Das Direktorium des ÖHB hat am 1. April 2020 den Beschluss gefasst, folgende Bewerbe des Spieljahres 2019/20 aufgrund der Covid-19-Pandemie abzubrechen:

  • spusu LIGA sowie spusu LIGA U20 Liga-Cup und U20 Cup
  • spusu CHALLENGE sowie spusu CHALLENGE U20 Liga-Cup
  • Regionalliga Männer
  • Women Handball Austria sowie WHA U18
  • Bundesliga Frauen sowie zugehörige BLF U16-Bewerbe
  • ÖHB Cup Frauen und Männer

In sämtlichen genannten Bewerben gibt es keine Meister (bzw. Cupsieger) sowie keine Ab- und Aufsteiger (Anm.: Dies ergibt sich ex lege aus den jeweiligen Durchführungsbestimmungen, weil keine Meisterschaft fertig gespielt wurde).

Alle Mannschaften, die im Spieljahr 2019/20 am jeweiligen Bewerb teilnehmen, haben (bei Erfüllung der sonstigen Auflagen entsprechend den Durchführungsbestimmungen) das Recht, auch im kommenden Spieljahr 2020/21 am gleichen Bewerb teilzunehmen (Verbleib in der gleichen Liga).

Begründung:
Im Laufe des Monats März wurden seitens der Bundesregierung umfassende Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Panemie beschlossen, die auch den Handballsport betrafen. Beispielsweise das Verbot Veranstaltungen auszurichten sowie die Auflagen, den Trainingsbetrieb einzustellen und die Geschäftsstellen zu schließen. Der ÖHB hat von einem sofortigen Abbruch der Bewerbe abgesehen, um die Entwicklung der Einschränkungen zu beobachten und Szenarien für eine mögliche Fortsetzung der Bewerbe zu entwickeln. Spätestens seit Freitag, 27. März zeigt sich jedoch ein klares Bild, das auf die weitere Entwicklung schließen lässt: Laut neuester Modellrechnungen ist im Falle der Beibehaltung aller aktuell (am 27. März 2020) bestehenden Einschränkungen davon auszugehen, dass die Anzahl an Covid-19 Krankheitsfällen Ende Juni in etwa gleich hoch sein wird wie Ende März – somit ist keine wesentliche Verbesserung der Lage vor dem Sommer zu erwarten.

Am 27. März kündigte Sportminister Kogler an, dass das Nutzungsverbot von Sportstätten nach Ostern (12./13. April 2020) nicht aufgehoben werden wird. Nicht zuletzt aufgrund der Verlängerung des Nutzungsverbotes von Sportstätten und der Entwicklung der Zahl an Krankheitsfällen bis zum spätest möglichen Ende der Meisterschaften kann eine gesicherte Abwicklung der Bewerbe (inklusive ausreichend langer Phase des Mannschaftstrainings vorab) nicht gewährleistet werden.

Es muss aufgrund des prognostizierten Verlaufs der Krankheitsfälle auch damit gerechnet werden, dass Krankheitsfälle unter den Spieler/innen auftreten und dadurch ganze Mannschaften unter Quarantäne gesetzt würden, womit eine geordnete Durchführung der Bewerbe unmöglich ist. Zudem hat der ÖHB eine Sorgfaltspflicht gegenüber Spieler/innen, Betreuer/innen sowie allen übrigen an Handballspielen beteiligten Personen. Da die Gesundheit dieser Personenkreise bis zum Sommer 2020 nicht gewährleistet werden kann (Gefahr von Infektionen im Rahmen von Handballspielen, -Trainings bzw. –Veranstaltungen), muss die Austragung der Bewerbe gegenüber der Gesundheit hintangestellt werden.

Anmerkungen:

  • Den Landesverbänden wird nahegelegt, über die Weiterführung ihrer Bewerbe sinngemäß zu entscheiden.
  • Die Form der Wertung der Landesmeisterschaften obliegt den Landesverbänden.
  • Die Nennung von Jugend-Mannschaften ihres LV zu den ÖMS-Turnieren (falls diese im Herbst 2020 nachgetragen werden können) obliegt den Landesverbänden.

 

Stand 25. März 2020, 15 Uhr

U20-Europameisterschaft in Innsbruck und Brixen wird verschoben

Der Europäische Handballverband EHF gab bekannt, dass die für 2. bis 12. Juli 2020 geplante, grenzübergreifende U20-EM mit den Austragungsorten Innsbruck und Brixen (ITA) aufgrund der Corona-Krise auf 13. bis 23. August 2020 verschoben werden soll.

“Dieser Termin ist für die Organisatoren jedoch nicht haltbar, die Findung eines Ersatztermins gestaltet sich äußerst schwierig”, heißt es in einer Mitteilung des Tiroler Handballverbands. Am Mittwoch verkündete die EHF mit Sitz in Wien die neuen provisorischen Spielpläne für die Europacup-Bewerbe sowie die Qualifikation für die Damen-EM 2020 (geplant: erste Juniwoche) und das europäische Playoff zur Herren-WM 2021 (geplant: Ende Juni/Anfang Juli). Die Termine können sich jedoch je nach Entwicklung der Lage erneut ändern, auch Absagen stehen im Raum.

Eine solche könnte auch die ursprünglich für 2. bis 12. Juli 2020 angesetzte U20-Europameisterschaft der Herren mit 16 teilnehmenden Nationen betreffen. Das grenzübergreifende Turnier soll in der Innsbrucker Olympiahalle sowie in Brixen (Südtirol) ausgetragen werden. Die EHF hat das Gesamttiroler Turnier nun jedoch aufgrund der aktuellen Corona-Krise vorerst auf 13. bis 23. August 2020 verschoben. Ein Termin, der jedoch mit den Verantwortlichen des OK-Teams im Vorfeld nicht besprochen wurde – und aus Sicht der Organisatoren mit heutigem Stand auch nicht haltbar sein wird.  “Wir hatten uns nach intensivem Austausch mit den Kollegen in Südtirol zunächst darauf verständigt, die EM Anfang Jänner 2021 auszutragen – das ist jedoch aufgrund der Überschneidung mit der Herren-WM in Ägypten nicht möglich”, betont Czermin.

Quelle: www.handball-world.news

 

Stand 23. März 2020, 18 Uhr

Die Situation in den europäischen Handball-Ligen

Europaweit ruht der Spielbetrieb aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Doch während einige Länder schon ihre Saison abgebrochen haben, hoffen andere auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Hier der Überblick des Online-Portals handball-world.news:

Neben der Schweiz, Norwegen, Polen und Schweden ist auch in Belgien schon die Spielzeit beendet worden. Während in den beiden skandinavischen Ligen der Betrieb möglicherweise noch aufgestockt wird durch Sandefjord Handball (NOR) und HK Aranäs (SWE) wird in der Schweiz mit den Spielklasseneinteilungen der Vorsaison gearbeitet. In Belgien soll über Auf- und Abstieg noch entschieden werden.

Mehrere Ligen müssen in den kommenden Tagen und Wochen noch Entscheidungen über die Fortführung des Spielbetriebs treffen. Dänemark und Tschechien haben vorerst nur bis zum 25. März eine Pause verkündet, auch Spanien, Portugal (je 29.03.) und Rumänien (31.03.) wollen bislang im April wieder in die Saison starten.

Mit Kroatien (01.04.), Österreich und Italien (je 03.04.) sowie Frankreich (05.04.) stehen noch weitere Entscheidungen vor dem Osterwochenende an. Die Liqui Moly HBL wie auch weitere Ligen in Deutschland haben den Spielbetrieb bis zum 19. April ausgesetzt. Auf unbestimmte Zeit unterbrochen sind die Meisterschaften in Ungarn, Russland und Luxemburg.

Das Beneluxland allerdings hat schon die Regelungen getroffen, falls die Meisterschaft nicht wieder aufgenommen werden kann (wir berichteten). Auch die internationale SEHA-Liga sowie die Europapokalwettbewerbe sind derzeit auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Quelle: www.handball-world.news

 

Stand 20. März 2020, 15 Uhr

Vorzeitige Verlängerung der Maßnahmen bis 13. April 2020

Die Österreichische Bundesregierung hat die Maßnahmen zur Bekämpfungen der Corona-Pandemie vorzeitig bis Ostermontag, 13. April, verlängert. Davon betroffen sind u. a. die Ausgangsbeschränkungen, das Versammlungs- und Veranstaltungsverbot. Somit wird es österreichweit bis 13. April weiterhin keinen Trainings- und Spielbetrieb geben. Der Österreichische Handballbund hat für sämtliche Auswahlmannschaften die Aktivitäten bis Ende April eingestellt.

So lange der Trainings- und Spielbetrieb in Österreich eingestellt ist, sind auch die Geschäftsstelle des ALPLA HC Hard sowie der Fanshop in der Sporthalle am See geschlossen.

In dringenden Fälle ist die Geschäftsstelle natürlich telefonisch unter +43 5574 70009 30 oder per Mail unter office@hchard.at erreichbar. Sobald es neue Informationen betreffend dem Trainings- und Spielbetrieb gibt, werden wir Euch über unsere internen Medien (Homepage, App, Newsletter, Facebook und Instagram) informieren.

Im Interesse aller bitten wir Euch, die von den Behörden angeordneten bzw. empfohlenen Anweisungen strikt einzuhalten. Nur so können wir schlussendlich möglichst bald wieder zu einem „Normalzustand“ gelangen.

 

Stand 17. März 2020, 12 Uhr

“Home-Office” für unsere spusu-LIGA-Spieler

Da in Österreich seit Tagen infolge der Corona-Pandemie der gesamte Spiel- und Trainingsbetrieb ruht, halten sich die Spieler unserer spusu-LIGA-Mannschaft nach einem individuellen Trainingsplan fit. Die Laufeinheiten im Freien werden Einzeln absolviert. Für die eigenen vier Wände gibt es ein Übungsprogramm, um sich fit zu halten.

Für unsere Fans gibt es unter #StayHome #StayFit Challenge die Möglichkeit für etwas Abwechselung in den Sozialen Netzwerken des ALPLA HC Hard.

 

Stand 16. März, 2020, 15.30 Uhr

Liebe Partner, Sponsoren, Fans, SpielerInnen und BetreuerInnen

Die in Österreich getroffenen, wie auch weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus (Covid-19) betreffen mittlerweile die gesamte Sportwelt. In einem engen Austausch zwischen Verband, spusu LIGEN, WHA, Bundesliga Frauen, den dazugehörigen Vereinen inklusive dem ALPLA HC Hard, wurden im Handballsport ebenfalls rasch Maßnahmen ergriffen, der Trainingsbetrieb umgehend eingestellt und Sportstätten geschlossen. Die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler, sowie aller am Spielbetrieb beteiligten Personen, wie auch sämtlicher Partner, Sponsoren und Fans, stand und steht zu jeder Zeit im Vordergrund. Gesamt HANDBALL AUSTRIA entwickelt und prüft aktuell unterschiedliche Szenarien in Bezug auf die Weiterführung des Spielbetriebs nach Beendigung der Maßnahmen.

Diese Ausnahmesituation betrachten wir geschlossen auch als Chance – eine Chance noch enger im Interesse des Sports zusammenzurücken. Eine Chance, das Bewusstsein für soziale Verantwortung auf allen Ebenen, in allen Ligen, allen Vereinen und bei sämtlichen Altersklassen zu vertiefen. Eine Chance, gemeinsam mit und für unsere Partner und Sponsoren neue Maßnahmen, Aktivitäten und Aktivierungsmöglichkeiten bei den Vereinen, in den Ligen und im Verband zu erarbeiten.

Doch gerade aufgrund der aktuellen Situation bitten wir alle Stakeholder um Verständnis. Im gemeinsamen Diskurs Verband, spusu LIGEN, Vereine, werden diverse Szenarien entwickelt und geprüft. Dies betrifft sowohl den Spielbetrieb der Ligen, als auch der Nationalteams.

Dabei werden auch die Interessen unserer Partner, Sponsoren und natürlich auch die der Fans berücksichtigt, die uns seit vielen Jahren treu zur Seite stehen. Diese Partnerschaften halten wir gerade in Situationen wie dieser hoch und bedanken uns für die Zusagen und das Vertrauen der letzten Tage.

In den nächsten Tagen werden die spusu LIGA & spusu CHALLENGE, in Abstimmung mit dem ÖHB und den Vereinen, die weitere Vorgehensweise veröffentlichen.

 

Stand 16. März, 2020, 08.30 Uhr

Erreichbarkeit Geschäftsstelle ALPLA HC Hard

Werte Sportfreunde,

der Anordnung des Sportministeriums bzw. Sport Austria folgend muss auch die Geschäftsstelle des ALPLA HC Hard per sofort geschlossen werden. Besonders Vereine wurden angehalten ihren Trainingsbetrieb per sofort einzustellen und so ihren Beitrag zu leisten. Wir werden den Anordnungen natürlich nachkommen und so unseren Beitrag in der aktuellen Situation zu leisten.

Selbstverständlich bleiben unsere Mitarbeiter per E-Mail und per Handynummer erreichbar. Allgemeine Anfragen senden Sie bitte an office@hchard.at.

Wir ersuchen, in dieser schwierigen Zeit in erster Linie die Maßnahmen der Bundesregierung zu unterstützen und dadurch einen Beitrag zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus zu leisten! Die Gesundheit aller hat absolut Vorrang.

Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand des ALPLA HC Hard

 

Stand 14. März 2020, 15.30 Uhr

Keine internationalen Spiele bis 12. April

Wie der Europäische Handballverband (EHF) bekannt gibt, werden alle Europacupspiele und Aktivitäten von Nationalmannschaften bis vorerst 12. April ausgesetzt. Somit entfällt auch das WM-Qualifikationsspiel der Damen gegen Griechenland, dass am 28. März in Bregenz über die Bühne gehen hätte sollen.

In der Schweiz wurde unterdessen die Meisterschaft in den ersten Ligen der Damen und Herren gänzlich abgebrochen. Als Meister stehen somit LC Brühl (Fabienne Tomasini) und Kadetten Schaffhausen (Lukas Herburger, Petr Hrachovec, Werner Bösch) fest.

 

Stand 14. März 2020, 8.30 Uhr

Auch die Nachbarn in der Schweiz stellen Spielbetrieb komplett ein

Seit Freitagabend ist auch in der Schweiz der Spielbetrieb eingestellt worden. Somit ist in folgenden europäischen Ländern der Handballsport eingestellt bzw. unterbrochen: Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Dänemark, Polen, Slowenien, Kroatien, Rumänien. In Norwegen ist die Meisterschaft bereits beendet. In Schweden sollen die restlichen Spielrunden unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden.

 

Stand 13. März 2020, 12 Uhr

Deutscher Handballbund zieht Reißleine – Kompletter Spielbetrieb ruht flächendeckend bis 19. April 2020

Die Verantwortlichen des Deutschen Handballbunds haben am Freitagvormittag ein Machtwort gesprochen. Ab sofort ist in ganz Deutschland der Spielbetrieb – vorläufig befristet bis 19. April 2020 – eingestellt. Dies gilt für alle Ligen und Altersklassen.

Gespielt wird hingegen noch in der Schweiz. Hier gibt es kantonal völlig unterschiedliche Regelungen. Teils wird noch in vollen Hallen, mit Zuschauer-Beschränkungen oder vor gänzlich leeren Tribünen gespielt.

 

Stand 12. März 2020, 22 Uhr

Auch in Deutschland ruht der Handball – Die stärkste Liga der Welt sowie etliche Landesverbände, darunter der Handballverband Württemberg, stellen Spielbetrieb bis 19. April ein.

Auch in Deutschland gibt es – zwar noch nicht flächendeckend – vorerst keine Handballspiele mehr. Die Clubs der Bundesliga werden wegen der Corona-Pandemie eine Zwangspause bis 19. April 2020 einlegen. Ebenso der Handballverband Württemberg. Hier ist die Meisterschaft im gesamten Jugendbereich ab sofort beendet. Bei den Damen und Herren soll, falls möglich, nach der Spielunterbrechung die Saison noch zu Ende gespielt werden.

 

Stand 12. März 2020, 17 Uhr

Final Four nicht am 10./11. April – Der Österreichische Handballbund hat die Ausrichtung des Final-Four-Turniers im ÖHB-Pokal an die HSG Holding Graz vergeben.

Das Final Four, für das sich neben dem ALPLA HC Hard noch der SC kelag Ferlach, HC FIVERS WAT Margareten sowie Gastgeber Graz qualifiziert haben, wird jedoch nicht am Osterwochenende 10./11. April 2020 stattfinden.

Zum einen kann dem Organisator aufgrund der unklaren weiteren Situation die Organisation samt den nötigen Auflagen und finanziellen Verpflichtungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht auferlegt werden und zum anderen steht im Raum, den Termin für Nachtragsspiele der Ligen zu nutzen, falls die Einschränkungen der Bundesregierung bis zu diesem Datum einen geregelten Spielbetrieb zulassen sollten.

 

Stand 12. März 2020, 11 Uhr

Die richtige Entscheidung – ALPLA HC Hard begrüßt den Beschluss des Österreichischen Handballbunds den kompletten Spielbetrieb in allen Ligen und Altersklassen bis voraussichtlich 3. April 2020 auszusetzen.

„Gerade in solchen Krisensituationen rücken die sportlichen Interessen in den Hintergrund und die Gesundheit steht an erster Stelle. Selbst wenn sich in einigen Tagen die Situation entspannt und die Maßnahmen als überspitzt ausgelegt werden, können wir als Verein mit diesem Vorwurf gut leben. Das aktuell bestehende Risiko ist zu groß. Wir tragen die Verantwortung für Menschen und Familien und haben deshalb von Beginn an dafür plädiert, den Spielbetrieb auszusetzen. Parallel dazu haben wir die Entscheidung getroffen, den Trainingsbetrieb im gesamten Nachwuchsbereich vorläufig auszusetzen und das Jugendtrainingslager über Ostern in Kroatien abzusagen. Gleichzeitig heißt es nun, gemeinsam mit Verband, Ligen und Vereinen mögliche Szenarien zu entwickeln, in welcher Form die Bewerbe nach Ende der verhängten Maßnahmen wieder aufgenommen und zu Ende gespielt werden können“, erklärt Alexander Kathrein, Geschäftsführer Marketing des ALPLA HC Hard.

So lange der Spielbetrieb in Österreich eingestellt ist, sind auch die Geschäftsstelle des ALPLA HC Hard sowie der Fanshop in der Sporthalle am See geschlossen.

In dringenden Fälle ist die Geschäftsstelle natürlich telefonisch unter +43 5574 70009 30 oder per Mail unter office@hchard.at erreichbar. Sobald es neue Informationen betreffend dem Trainings- und Spielbetrieb gibt, werden wir Euch über unsere internen Medien (Homepage, App, Newsletter, Facebook und Instagram) informieren.

Im Interesse aller bitten wir Euch, die von den Behörden angeordneten bzw. empfohlenen Anweisungen strikt einzuhalten. Nur so können wir schlussendlich möglichst bald wieder zu einem „Normalzustand“ gelangen.

 

Stand 11. März 2020, 16.50 Uhr:

Spielbetrieb in sämtlichen Ligen bis 3. April eingestellt!

Der Österreichische Handballbund setzt in Abstimmung mit der spusu LIGA, der spusu CHALLENGE, der Women Handball Austria, der Bundesliga Frauen sowie deren zugehörigen Vereinen den Spielbetrieb vorläufig bis 3. April aus. Mit dieser Maßnahme kommt man den Empfehlungen der Bundesregierung nach und nimmt seine soziale Verantwortung als Verband, Ligen und Vereine wahr, Spielerinnen und Spieler, sowie sämtliche Angehörige zu schützen. In den kommenden Tagen und Wochen werden der ÖHB, die Ligen und Vereine gemeinsam entscheiden, wie und unter welchen Voraussetzungen die Saison zu Ende gespielt werden kann. Die für Ende März angesetzten Spiele in der Qualifikation zur Women´s EHF EURO 2020 werden voraussichtlich auf Anfang Juni verschoben.

Die aktuellen Ereignisse um die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus (Covid-19) machen auch im Handballsport weitere Einschränkungen notwendig. Die Situation wurde in den letzten Stunden unter Einbeziehung der Ligen und aller spusu LIGA und spusu CHALLENGE Vereine sowie den Vereinen der WHA und Bundesliga Frauen intensiv erläutert und neu bewertet.

Sämtliche Bewerbe unter dem Dach des ÖHB werden ab sofort und bis mindestens Freitag, 3. April, unterbrochen. Die in diesem Zeitraum angesetzten Spiele der spusu LIGA, spusu CHALLENGE, WHA, BLF und Regionalliga Männer sowie deren zugehörige Nachwuchsbewerbe finden nicht statt. Das ÖHB Cupfinal-Event (Final 4 Männer und Finale Frauen), das für 10./11. April angesetzt ist, wird zu diesem Termin voraussichtlich nicht stattfinden.

Als nächster Schritt werden gemeinschaftlich zwischen Verband, Ligen und Vereinen mögliche Szenarien entwickelt, in welcher Form die Bewerbe nach einem Ende der verhängten Maßnahmen wieder aufgenommen und zu Ende gespielt werden können.

Der Handballsport möchte die Gesundheit seiner Sportler/innen und deren Umfeld in dieser schwierigen Zeit absolut in den Vordergrund stellen und damit auch einen gesellschaftlichen Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus leisten.

Auch EURO-Quali vor Verschiebung

Ebenfalls davon betroffen sind die anstehenden Qualifikationsspiele zur Women´s EHF EURO 2020. Österreichs Frauen Nationalteam sollte am 26. März in Kozani (GRE) das Hinspiel gegen die Auswahl Griechenlands bestreiten. Für 28. März ist das Rückspiel in Bregenz angesetzt. Ob die Spiele stattfinden können wird aktuell zwischen den Verbänden der EHF, der Stadt Bregenz und Bregenz Handball abgeklärt. Die EHF hat in einer offiziellen Aussendung verlautbart, dass die Spiele Anfang Juni nachgeholt werden können.

 

Stand 11. März 2020, 15 Uhr:

ALPLA HC Hard stellt ab sofort den Trainings- und Spielbetrieb im gesamten Jugendbereich sowie bei der Damen- und zweiten Herrenmannschaft vorläufig bis 3. April ein. Auch Jugendtrainingslager über Ostern in Kroatien wird abgesagt.

Nach Prüfung aller Informationen und den derzeitigen Empfehlungen der Bundesregierung und des Landes Vorarlberg haben wir beschlossen weitreichende Konsequenzen in Hinsicht auf unseren Spiel- und Trainingsbetrieb vorzunehmen:

Wir betonen an dieser Stelle, dass es uns darum geht, das Umfeld aller Personen und Beteiligten zu schützen und die Kontaktmöglichkeiten weitestgehend zu reduzieren und damit eine Vorsichtsmaßnahme zu schaffen. Mit dieser Entscheidung wollen wir umsichtig handeln und unseren Teil dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Corona Virus eingedämmt werden kann.

Aufgrund dieser Tatsache werden ab sofort folgende Maßnahme ergriffen:

  • Absage des Vereinstrainingslagers in Murter (Osterwoche 2020)
  • Verschiebung des TrainerInnen Jour Fixe vom 25.03.2020 auf unbestimmte Zeit
  • Verschiebung des Elternabends vom 25.03.2020 auf unbestimmte Zeit
  • Aussetzen des Trainingsbetriebes sowohl im Jugendbereich als auch im Breitensport (Herren 2 und Damen)
  • Aussetzen des Spielbetriebes in den Bereichen der Jugend als auch im Breitensport (Herren 2 und Damen) jeweils im VHV, HVW und ÖHB auf unbestimmte Zeit

Wir sind uns bewusst, dass es sich dabei um gravierende Maßnahmen handelt, sehen nach derzeitigen Informationen aber keinen andere Möglichkeit. Das Team rund um Thomas Huemer, Alexander Kathrein, Severin Englmann, Conny Flecker, Hans-Werner Thurnher und mir hat diese Entscheidung und Maßnahmen einstimmig beschlossen.

Abhängig von der weiteren Entwicklung und den Einschätzungen der Bundesregierung als auch des Landes Vorarlberg, werden wir euch zur gegeben Zeit über weitere Schritte informieren. Wir hoffen, dass wir bald wieder zur Normalität übergehen können.

 

Stand, 10.03.2020, 12:00 Uhr

Der Spielbetrieb in der spusu LIGA soll vorerst – jedoch ohne Zuschauer – fortgeführt werden. Die endgültige Entscheidung des ÖHB steht jedoch noch aus.

Die österreichische Bundesregierung hat am Dienstagmittag über die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus informiert. Demnach dürfen unter anderem Indoor-Veranstaltungen ab sofort nur noch mit bis zur 100 Teilnehmern durchgeführt werden. Die Beschränkung gilt vorläufig bis 3. April 2020.

Genauere Informationen zu diesem Erlass liegen noch nicht schriftlich vor. Laut aktuellem Stand (Dienstag, 18 Uhr) sollen die Spiele in der spusu LIGA planmäßig – jedoch ohne Zuschauer – durchgeführt werden. Sobald nähere Informationen vorliegen, will der ÖHB eine definitive Entscheidung treffen.

ALPLA HC Hard-Geschäftsführer Alexander Kathrein spricht sich in dieser schwierigen Situation klar gegen eine Weiterführung des Spielbetriebs aus: „Geisterspiele sind für uns keine Alternative. Wir möchten zum einen unsere Spieler und vor allem deren Angehörigen schützen. Unsere Spieler zählen definitiv nicht zur Risikogruppe, aber deren Eltern, Großeltern auf jeden Fall. Des Weiteren möchten wir auch zu bedenken geben, für wen wir Handball spielen? Wir üben den Sport aus, um Emotionen zu wecken und die Menschen näher zueinander zu bringen. Wenn wir unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen, macht dies keinen Sinn. Einen entsprechenden Vorschlag, wie wir den Meisterschaftsbetrieb nach einer Pause fortführen können, haben wir dem ÖHB übermittelt“.

Am Mittwoch werden die Vereinsverantwortlichen gemeinsam entscheiden, wie der Spiel- und Trainingsbetrieb in nächster Zeit aussehen wird.

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