Roland Schlinger

Zukünftige wU16

zeigt bei der ASKÖ Bundesmeisterschaft in Bad Vöslau ihr Potential auf!

Mit einem gemischten Kader aus jüngeren WU16 Spielerinnen und der Stammformation der WU 14, vertraten die Harder Mädchen Vorarlberg an der ASKÖ WU 15 Bundesländermeisterschaft in Bad Vöslau. Dort trafen sie auf die Auswahlmannschaften von Wien, der Steiermark und der starken Heimmannschaft von Bad Vöslau, welche in der NÖ-Liga momentan den zweiten Platz einnimmt.

Nach einer beschwerlichen Anreise am Freitag, geprägt durch eisglatte Fahrbahnen, Staus und einem technischen Defekt, kamen sie sicher, aber erst um Mitternacht in ihrem Quartier an.

Schon am Samstag um 9:30 h hieß der erste Gegner Niederösterreich. Man konnte den körperlich überlegenen Niederösterreicherinnen von Anfang an Paroli bieten. Der Gegner führte zwar teilweise bis zu fünf Toren, die Harderinnen kämpften sich dank ihrer hervorragenden Moral immer wieder zurück. Eine Minute vor Schluss stand es unentschieden. Durch ein sehr unglückliches Tor in der letzten Minute verlor man dann leider mit 16:15. Hier fehlte schlussendlich die entsprechende Routine.

Der zweite Gegner am späten Nachmittag war die Auswahlmannschaft von Wien. Geprägt durch einen harten Kampf entwickelte sich zuerst ein Match auf Augenhöhe. Man merkte aber, dass bei den Harder Mädels die Akkus, auf Grund der langen Anreise, der kurzen Nacht sowie dem kräfteraubenden Spiel gegen Niederösterreich langsam leer wurden und so kamen sie ins Hintertreffen. Nach einem Timeout zehn Minuten vor Schluss gab es noch einmal eine sehr starke Phase, bei der sie sich bis auf drei Tore herankämpften. Schlussendlich aber holte sich Wien mit 20:16 verdient den Sieg.

Am Sonntag traten die Harderinnen gegen die Topfavoritinnen und späteren Turniersiegerinnen Steiermark an. Steiermark konnte schon zwei Siege gegen Niederösterreich und Wien aufweisen. Hier lieferten die Harder Mädels ihr absolut bestes Spiel ab. Die Abwehr stand bombenfest und Bälle die dann doch noch aufs Tor flogen, konnten von der zur Hochform auflaufenden Torfrau entschärft werden. Zur Überraschung vieler stand es zur Pause 11:6 für Hard. Jede kämpfte für Jede und der gemeinsame Einsatz und Wille zu einer in der Luft liegenden Sensation war nicht zu übersehen.

Auch in der zweiten Hälfte hatten die Harderinnen die Steirer Mädels voll im Griff. Diese konnten zwar kurz einmal bis auf zwei Tore verkürzen, kamen dann aber nicht mehr näher an die Harderinnen heran. Schlussendlich spielten unsere Mädels die Partie souverän mit 18:14 nach Hause. Wenn man berücksichtigt, dass Hard sieben 7-Meter verschossen hat, kamen die Gegnerinnen noch glimpflich davon. Alle Mädchen bekamen ihre Einsatzzeiten und bedankten sich dafür mit super Leistungen.

Obwohl auf Grund vom direkten Verhältnis mit Niederösterreich nur der vierte Platz übrig blieb, zeigten sie das Potential auf, welche in dieser Mannschaft steckt. Sie spielten auf Augenhöhe gegen sehr starke österreichische Auswahlmannschaften und konnten den Turniersieger klar schlagen. Wenn es eine Wertung in der Kategorie Moral und Kampfgeist gegeben hätte, wäre diese an unsere Mädels gegangen. Mit mehr Routine gegen starke Gegnerinnen, wäre auch eine Sensation möglich gewesen. Das Trainerteam war sehr angetan von der kollektiven Leistung der Mädels. Jede Einzelne ist an ihre Grenzen gegangen und die gezeigte Mannschaftsleistung stimmt uns positiv für die Zukunft.

Spezieller Dank gilt dem Trainerteam der WU14 und WU16, mit Gizella Balogh, Conny Flecker und Joachim Bernhard, sowie dem mitgereisten Harder Handballurgestein Hanswerner Thurnher für die vorbildliche Organisation und Betreuung. Großen Dank auch dem Busfahrer Albert, welcher bei diesen widrigen Wetterbedingungen alle wieder gesund und sicher nach Hause gebracht hat.

 

Der HC Hard kann stolz auf diese weibliche Jugendmannschaft sein.

ASKÖ Niederösterreich – HC Hard: 16:15

ASKÖ Wien – HC Hard: 20:16

ASKÖ Steiermark – HC Hard: 14:18

Spielberichte: http://oehb-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaHBAT.woa/wa/groupPage?championship=%C3%96HB+16%2F17&group=202587

 

Kader: Kristina Trifunovic (Tor), Cristina Markota, Johanna Ratz, Hanna Feuerstein, Christina Oberhofer (WU16), sowie Marie Huber, Kim Gander, Sarah Helbok, Letizia Culina, Larissa Lürzer, Sara Kojic, Vera Helbok (WU14)

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