Roland Schlinger

Die letzte Hürde

Im Hinspiel der dritten und letzten  EHF-Cup-Qualifikationsrunde ist ALPLA HC Hard am Samstag in Thun zu Gast. Rund 70 Harder Anhänger sind in der Sporthalle Lachen mit dabei.

 Österreichs sechsfacher Champion ALPLA HC Hard kann in den nächsten Tagen Handball-Geschichte schreiben. Im Hinspiel der dritten und letzten Qualifikationsrunde zum EHF-Cup sind die rot-weiß-roten Eurofighter am Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle Lachen, Livestream auf www.handballtv.ch) bei Wacker Thun (SUI) zu Gast.

Das Rückspiel findet am darauffolgenden Samstag in der Sporthalle am See statt. Der Sieger steigt in die Gruppenphase des EHF-Cups (Top 16) auf. Dies hat bislang noch kein österreichisches Team geschafft.

Mit zwei klaren Siegen über die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN zogen die Schweizer in die letzte EHF-Cup-Qualifikationsrunde ein. Hard löste als Zweiter des Champions-League-Qualifikationsturniers direkt das Ticket dafür. Das Team aus dem Berner Oberland führt die Tabelle der Swiss Handball League an. Am Wochenende gewann die Mannschaft von Trainer Martin Rubin in Zürich mit 27:22. In eigener Halle feierten die Thuner am Mittwochabend einen 29:24-Erfolg gegen St. Otmar St. Gallen.

Filetstück der Eidgenossen ist der doppelt besetzte Rückraum. Mit Lukas von Deschwanden verfügen die Thuner über den Topscorer der Liga. Brandgefährlich sind weiters der 2,04 Meter große Lenny Rubin, Neuzugang Nicolas Suter und Kapitän Roman Caspar. Mit Nicolas Raemy und Marco Giovanelli stehen im Rückraum zwei Linkshänder zur Verfügung.

Der gewichtige Kreisläufer Stefan Huwyler und Torwart Flavio Wick sind weitere Mannschaftsstützen, die allesamt über internationale Erfahrung verfügen. „Thun spielt derzeit den besten Handball in der Schweiz. Vor eigenem Publikum sind sie in einer leichten Favoritenrolle,“ erklärt Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec.

„Wacker Thun hat eine ähnliche Spielweise wie die Fivers aus Margareten. In der 2. EHF-Cup-Qualifikationsrunde war Westwien chancenlos. Wir sind also gewarnt,“ so der 45-Jährige, der weiterhin auf seine Verletzten Risto Arnaudovski, Konrad Wurst und Niklas Schiller verzichten muss.

Bereits am Freitagmittag sind die Roten Teufel vom Bodensee zum 79. Europacupspiel der Vereinsgeschichte mit dem Bus abgereist. 24 Stunden später werden rund 70 Harder Anhänger die 260 km lange Fahrt in Angriff nehmen und ihr Team in der Sporthalle Lachen lautstark unterstützen. Zuletzt standen sich beide Teams im August 2015 in einem Trainingsspiel am Thunersee gegenüber. Da behielten die Schweizer mit 22:21 knapp die Oberhand.

Der Gegner der Harder wurde 2013 Schweizer Meister und holte fünf Mal den Cup. Größer internationaler Erfolg war der Gewinn des Challenge Cups 2005.

 

Hinspiel in der 3. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup, Samstag:

  • Wacker Thun (SUI) – ALPLA HC Hard, 17.30 Uhr (Livestream auf www.handballtv.ch. – Liveticker auf www.handball.ch), Sporthalle Lachen, SR Zendali/Riello (ITA).Rückspiel am Samstag, 25. November in der Sporthalle am See. Anpfiff ist um 19 Uhr. Der Sieger qualifiziert sich für die EHF-Cup-Gruppenphase (Top 16). In vier Vierergruppen wird eine Hin-und Rückrunde (sechs Spiele) ausgetragen. Die Erst- und Zweiplatzierten jeder Gruppe steigen ins Viertelfinale auf. Deren Sieger ziehen ins Final Four ein.

 

13. Hauptrunde spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA, Dienstag:

  • HC Bruck – ALPLA HC Hard, 19.15 Uhr, Sporthalle Bruck, SR Hutecek/Plessl (Niederösterreich)

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